Alles Wissenswerte über Manuka Honig

Auf dieser Seite decken wir die Themengebiete “Anwendung als Naturheilmittel”, “Ursprung und Herkunft”, “Herstellung und Produktion”, sowie weiterführende “Literatur” ab. Jeder Abschnitt beinhaltet eine kurze Einleitung in das Thema. Wer fachlich in die Tiefe gehen möchte kann sich über die Links am Ende der Themenblöcke weiter informieren.

Manuka Honig im Tee

Anwendung als Naturheilmittel

Manuka Honig lässt sich gut äußerlich und innerlich anwenden. Und das nicht nur bei akutem Behandlungsbedarf sondern auch vorbeugend oder unterstützend zusammen mit anderen therapeutischen Maßnahmen.

Manuka Honig kann bei äußerlichen Leiden, wie zum Beispiel offenen Wunden (auch sehr schlecht heilende), Ekzemen, Akne und Wundliegen und mehr aufgetragen werden um die Heilung anzuregen. Bei uns findet er häufige Andwendung bei den kleinen Unfällen des täglichen Lebens wie bei Schürfwunden der Kinder oder Schnittwunden in der Küche. Der psychische Heileffekt des Honiglöffelabschleckens ist bei der Behandlung nicht zu Vernachlässigen! Mit Honig wird alles gut!

Auch bei innerlichen Beschwerden, etwa bei Halsschmerzen, Grippe, Sodbrennen, Übelkeit und Durchfall ist Manuka Honig ein guter Helfer. Sollte uns Stress oder eine Mahlzeit auf den Magen schlagen so nehmen wir entweder einen Löffel Manukahonig pur oder in Kombination mit einem Kräutertee.

Wir nutzen den Honig vornehmlich als Hausmittel bei den alltäglichen Wehwehchen. Sollte etwas Ernsteres vorliegen empfehlen wir den Rat eines Arztes oder Heilpraktikers einzuholen. Als Beispiel für die Kombination von “Schulmedizin” und “Naturheilmittel” sei hier noch genannt, dass sich Manuka Honig auch im Krankenhaus als sehr nützlich in der Vorbeugung gegen eine Infektion mit Krankenhauskeimen erwiesen hat.

Mehr Informationen zur Anwendung von Manuka Honig

Die genauen Details zur Wirkungsweise und wie man Manuka Honig zur Unterstützung bei schweren Krankheiten anwenden kann finden Sie unter diesen Links.

Manuka Pflanze
Manuka Pflanze in Neuseeland

Ursprung und Herkunft

Den Manuka Honig produzieren Honigbienen neuseeländischer Imker aus dem Nektar der Südseemyrte (Leptospermum scoparium). Die Heil- und Pionierpflanze kommt einheimisch nur in Neuseeland vor. Durch Ausbreitung landwirtschaftlicher Flächen wurde die strauchige ausdauernde Pflanze in unwegsame und entlegene Gebiete zurückgedrängt.

Den Ureinwohnern Neuseelands, die Maori, war die heilende Wirkung der Südseemyrte schon seit Jahrhunderten bekannt. Sie verwendeten Blätter und Rinde als Tee zur Wunddesinfektion und bei Infekten. Britische Siedler brachten die ersten Honigbienen mit und produzierten so auch die ersten Manuka-Honige. Durch seinen starken Eigengeschmack nutze man den Honig lange Zeit als Backhonig oder verfütterte ihn sogar an sein Vieh. Die Bauern bemerkten bald, dass das Vieh resistenter gegen Krankheiten und vitaler wurde, wenn es Manuka-Honig zu fressen bekam und so begann man den Honig zu untersuchen. Das war um die 1930er Jahre. Den Stoff zu finden, der Manuka Honig so besonders machte, sollte noch lange dauern. 2006 gelang es dann Professor Henle an der TU Dresden Methylglyoxal als den mystischen Stoff im Manuka Honig zu identifizieren. Seitdem kann man den Honig nach Stärke einteilen. Das ist gut für uns, denn so können wir besser beurteilen welchen Honig wir für unsere Zwecke kaufen. Denn klar ist, je mehr Methylglyoxal desto stärker die Wirkung und damit auch teurer der Honig.

Mehr Informationen zur Herkunft von Manuka Honig

Wir füttern diesen Bereich bald mit weiteren Informationen und persönlichen Berichten über Neuseeland.

Honig Bienen bei der Arbeit
Honig Bienen bei der Arbeit

Herstellung und Produktion

Fleißige Honigbienen sammeln den Nektar der Südseemyrte, die von den Maori Manuka genannt wird und lagern ihn als Honig ein. Der Imker schleudert den Honig, lässt ihn vom Labor zertifizieren und kann ihn dann entsprechend als Manuka Honig mit ausgewiesenem MGO-Gehalt verkaufen.

Manuka Honig wird wie normaler Blütenhonig von Honigbienen hergestellt. Und das Prinzip ist dasselbe wie bei einheimischem Rapshonig oder Tannenhonig. Der neuseeländische Imker fährt seine Bienen zu den blühenden Südseemyrten (statt zum Rapsfeld oder in den Wald). Die Bienen sammeln dort den Nektar und lagern ihn als Honig ein. Nachdem die Südseemyrte verblüht ist, bringt der Imker seine Bienen nach Hause und schleudert den Honig. Die Bienen sammeln dann wieder anderen Blütennektar. In ganz Neuseeland existieren zwei Labore, die die Tests zur Zertifizierung durchführen. Die Imker senden Proben ihres Honigs dorthin und erhalten die Testergebnisse. In den Berichten wird zum Beispiel angegeben, wie viele Pestizide gefunden wurden, der Gehalt an Methylglyoxal (MGO- Faktor) und auch wie hoch der Anteil an Blütennektar der Südseemyrte ist. Mit all diesen Angaben kann der Imker dann seinen Honig abfüllen, entsprechend etikettieren und verkaufen.

Mehr Informationen zur Herstellung von Manuka Honig

Auch hier sind bald weiterführende Artikel zu finden, die sich mit dem Herstellungsprozess beschäftigen.

Literatur zum Manuka Honig

Literatur

Wir möchten Sie möglichst umfassend und transparent, mit persönlichen Erfahrungen, aber auch fundiertem und geprüftem Fachwissen informieren. Daher berichten wir in diesem Abschnitt über unsere Quellen. Diese sind ebenfalls Anregungen für Sie, Ihre eigene Recherche fortzusetzen.

Die Masse an Informationen über Manuka Honig ist im Worldwideweb riesig und unübersichtlich. Daher starteten wir mit dem Buch “Manuka-Honig: Ein Naturprodukt mit außergewöhnlicher Heilkraft” von Detlef Mix, aufgrund der vielen guten Rezensionen auf Amazon. Von dort gelangten wir auf die offizielle Webseite des “Ministry for Primary Industries” von Neuseeland, die die Vorraussetzungen für echten Manuka Honig und seine Herstellung und die Haltungsbedingungen der Bienen erklären (in Englischer Sprache). Zu aktuellen Studien ist “Google Scholar” mit den richtigen Stichworten unser Freund.

Buch- und Webvorstellungen

Eine Liste mit Rezensionen zu Büchern und Webseiten, die wir als Nachschlagewerk nutzen und für weitere Recherchen empfehlen können.